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Aktuelle Nachrichten rund um das Netzwerk Lippe


Im Rahmen der Landesaktion wurden an bis dato elf Standorten über 100 beispielhafte Projekte in ganz Nordrhein-Westfalen, wie geflüchtete Menschen in Arbeit und Ausbildung integriert werden können gezeigt.

 

Der Toleranz-Cup findet in diesem Jahr zum achten Mal statt. In 2017 wird der Cup erneut in Kooperation mit der Initiative für Beschäftigung OWL e. V., dem Kreis Lippe, der Stadt Detmold und dem SC DITIB Detmold e. V. organisiert. Zusätzlich konnte für dieses Jahr eine Kooperation mit "Angekommen in Lippe" verabredet werden.  

Der Toleranz-Cup steht unter dem Motto „Toleranz für Vielfalt“ und setzt Zeichen gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Darüber hinaus schafft das Turnier durch die Beteiligung von Mannschaften Geflüchteter ein Begegnungsraum zwischen Unternehmensvertretenden und Geflüchteten. 

 

Weitere Information erhalten zum Toleranz-Cup Sie hier

 

Die Presseberichterstattung zur Zwischenbilanz findet sich nachstehend:

Falls nicht schon bekannt, hier einige Presseberichte zur gestrigen Veranstaltung:

 

·         Bericht auf wdr.de: „Über 100 Projekte: NRW kann Integration“

http://www1.wdr.de/nachrichten/nrw-integrationsprojekt-100.html

 

·         WDR Lokalzeit Live-Schalte:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duesseldorf/video-reporterin-judith-wolters-von-der-landesaktion-nrw-das-machen-wir--100.html 

 

·         Bericht auf der Seite des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW:

 

https://www.mais.nrw/pressemitteilung/minister-schmeltzer-nrw-kann-integration


In diesem Jahr haben sich die Teilnehmer/-innen im Rahmen des Impulsthemas „Goethe und Schiller“ nach ausgiebiger Recherche für Schillers ‚Jungfrau von Orleans‘ entschieden und sich gemeinsam haben  der Frage gestellt, wer Johanna von Orleans war:

War sie Erlöserfigur, Märtyrerin, Heilige oder kämpfender Engel?

Durch die Entwicklung eines eigenen Skripts haben die Projektteilnehmenden  Antworten gefunden, die sie den rund dreihundert Zuschauer/-innen der Premierenvorstellung präsentierten.

Auch die zweite Vorstellung am 11.03. war mit zweihundert Besucher/-innen sehr gut besucht und die Teilnehmer/-innen präsentierten ihr Stück erneut mit viel Überzeugung und Leidenschaft auf der Bühne.

Zum Stück:

Es ist eine Geschichte über den Glauben und Mut, sich für etwas einzusetzen, das größer ist, als man selbst, über die Liebe und den Tod.

Die großen Gefühle und die Auseinandersetzung mit Werten und moralischen Ansprüchen konnten die zwölf Teilnehmer/-innen auf der Bühne dem Publikum vermitteln, das mit der Hauptfigur mit fieberte und die gesamte Gruppe mit langanhaltendem Applaus und standing ovations belohnte.

Die abwechslungsreiche Inszenierung und die Verbindung von Schauspiel und filmischen Elementen wurden sehr gelobt, ebenso wie die schauspielerische Arbeit der Beteiligten. 

Wie geht’s weiter im Projekt

Nach einer intensiven Transferphase, in der weitere Vorbereitungen für den 1. Arbeitsmarkt stattfinden, wird ab April die Praktikumsphase beginnen. Die Akquise der Praktikumsbetriebe hat bereits im Vorfeld stattgefunden, sodass alle Teilnehmenden Erfahrungen in unterschiedlichen Berufsfeldern sammeln können.

Wir besetzen:

2 Stellen Kauffrau/-mann für Büromanagement

1 Stelle Fachinformatiker/-in für Systemintegration

 

Bei Interesse und Nachfragen:

Elisabeth Eichmann

05231 64 03-15

bewerbung-projekte(at)netzwerk-lippe.de  


Das Projekt im Auftrag des Jobcenter Lippe, durchgeführt von der Projektfabrik Witten und der Netzwerk Lippe gGmbH probt seit Oktober 2016 und die Teilnehmenden freuen sich auf volle Zuschauerreihen!

 

Freikarten für den 11.03.2017 gibt es bei: a.bonn@netzwerk-lippe.de


Nach einer Begrüßung durch Herrn Minister Rainer Schmeltzer, Herrn Landrat Spieker, Vorsitzender des Lenkungskreises der Regionalagentur und Herrn Ingo Nürnberger, Sozialdezernent der Stadt Bielefeld wurde an vier Thementischen gearbeitet.

Die Netzwerk Lippe gGmbH war am Thementisch Integration durch Sport beteiligt und Moritz Lippa stellte den Toleranz-Cup OWL als Kooperationsprojekt mit der IfB OWL vor.

Der Toleranz-Cup OWL wird in 2017 bereits in achter Auflage ausgespielt und steht unter dem Motto „Toleranz für Vielfalt“ und schafft so insbesondere für Hobby- und Betriebsmannschaften Gelegenheit ein Zeichen für Vielfalt zu setzen.

Weitere Information zum Toleranz Cup: ifb-owl.de/unsere-arbeit/vielfalt-managen/toleranz-cup/


Das Ziel des wissenschaftlich fundierten Verfahrens ist es den überwiegend geflüchteten Teilnehmenden durch das Absolvieren berufspraktischer Aufgaben, die sich konkret an spezifischen Anforderungen deutscher Ausbildungsrahmenpläne angleichen, Orientierungen in Bezug auf den deutschen Ausbildungssektor zu vermitteln und gleichzeitig das Angebot der Beratung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen zu unterstützen.

Teilnehmende sollten mindestens über ein B1 Deutschsprachniveau verfügen und bereits arbeitsmarktrelevante Kenntnisse im jeweiligen Heimatland in Form einer Ausbildung, eines Hochschulstudiums oder längerer praktischer Erfahrungen in einem der folgenden 10 Praxisfelder gesammelt haben:

·         Informatik

·         Elektronik

·         Metall

·         Büro und Verwaltung

·         Pflege und Gesundheit

·         Erziehung

·         Verkauf und Handel

·         Service in der Gastronomie

·         Küche

·         Friseurdienstleistungen

Die Kompetenzfeststellung mündet in einem mehrseitigen und aussagekräftigen Profilbericht, welcher für die Teilnehmenden als auch fördernden Arbeitsmarktakteure zur Verfügung gestellt werden kann.

Für das Jahr 2017 wurden bereits feste Termine für die Durchführung des Verfahrens in den Räumen des Netzwerks Lippe festgelegt, an denen noch Anmeldungen möglich sind:

KW14, KW27, KW38, KW47

Sehr gerne können sich potentielle Teilnehmende und interessierte Arbeitsmarktakteure für vertiefende Informationen oder direkte Anmeldungen und Zugangsvoraussetzungen an Felix Stork wenden:

f.stork(at)netzwerk-lippe.de oder Tel. 05231 64 03 -18

Weitere Infos finden sich zudem auf der eigens eingerichteten Homepage: http://www.iq-anerkennungskombi.de/  


Das Jobcenter Lippe hat schon vorzeitig die Option auf Verlängerung gezogen. Bis zum 31.10.2018 werden Erziehende mit Zuweisung vom Jobcenter weiterhin in Detmold und unserem Standort in Lemgo betreut. 


Gemeinsam wird für die Theaterpremiere im März, die wieder im Sommertheater Detmold stattfinden wird, geprobt. Parallel dazu wird an der beruflichen Orientierung und an Bewerbungen für eine Ausbildungs- oder Berufsperspektive gearbeitet. Das Projekt wird erneut zusammen mit der Projektfabrik Witten im Auftrag des Jobcenter Lippe durchgeführt.



"In welchen Berufen kann ich in Deutschland arbeiten und welche Qualifikationen benötige ich hierfür? Welche Unternehmen gibt es eigentlich in meiner Region und womit beschäftigen sie sich? Gibt es Möglichkeiten für mich, eines Tages dort zu arbeiten?" Diese Fragen stellen sich viele geflüchtete Menschen auch im Kreis Lippe, so wie die an der Besichtigung teilnehmenden jungen Männer.

Viele von ihnen sind noch unter dreißig Jahre alt und kommen aus Afghanistan, Pakistan, Syrien, dem Iran, Syrien, Angola und Armenien. Sie sind fast ausschließlich im vergangenen Jahr nach Deutschland eingereist, viele besuchen derzeit einen vom Netzwerk Lippe in Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-West angebotenen Sprachkurs. Für sie alle habe es oberste Priorität, ihren Erwerb der deutschen Sprache weiter voranzutreiben, so die einhellige Meinung. Gleichzeitig wurde die sehr hohe Motivation der Teilnehmenden, in Deutschland möglichst schnell einer Beschäftigung nachzugehen, in den Gesprächen immer wieder deutlich

Carsten Füssel, technischer Geschäftsführer der Firma Brandt Kantentechnik aus Lemgo-Lieme, wies bei dem Besuch dann auch sehr eindrücklich auf die hohe Bedeutung der deutschen Spra-che in seinem Unternehmen hin. Die Unternehmensleitung betonte ebenso die hohen Qualifikationsanforderungen, machte allerdings auch Mut, eine Ausbildung bei vorhandenen Fähigkeiten sei für die Anwesenden bei ihnen selbstverständlich möglich. Es gebe zudem nach einer absolvierten Ausbildung diverse Potentiale ‚nach oben‘, beispielsweise ein aufbauendes Studium oder verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen. Viele der anwesenden Personen brächten bereits vielfältige Erfahrungen mit, die es zu nutzen gelte. Seien es berufliche Erfahrungen aus dem Herkunftsland oder die verschiedensten Sprachkenntnisse für den internationalen Vertrieb, dies seien für deutsche Unternehmen wichtige Potentiale, so Füssel. Nicht zuletzt wurde in der Darstellung des Unternehmens von Karsten Röger, Personalleiter bei Brandt Kantentechnik, den Geflüchteten anschaulich die finanziellen Seiten einer Beschäftigung nach einer qualifizierten Ausbildung erläutert. Nach den spannenden Ausführungen waren alle Teilnehmer sehr interessiert bei der Besichtigung des Werkes der hochtechnologisierten Produktionshalle. Es kamen die verschiedensten Fragen zum komplexen Fertigungsprozess der Holzverarbeitungsmaschinen auf. Einige werden sich nach der Besichtigung für ein Praktikum bewerben.

Mit dem gemieteten Bus ging es nach einem großen Dankeschön und dem persönlichen Hand-schlag aller Teilnehmer bei der Unternehmensleitung weiter zum zweiten Besichtigungstermin, dem Logistikunternehmen Dachser aus Bad Salzuflen. Die Gruppe wurde von Frau Loni Buchstäber-Steinke (Leiterin Human Ressources der Dachser-Niederlassung Bad Salzuflen), Herrn Lars Homann (Betriebsleitung), Herrn Bernd Focke (Personalbüro), Herrn Hannes Bensiek (Leitung Lagerbereich) begrüßt. Anschließend berichtete der Betriebsleiter vom weltweit tätigen Unternehmen, Herr Bensiek zeigte mit einem Kurzfilm den standardisierten, logistischen Prozess rund um einen Auftrag auf. Um den alltäglichen Tätigkeitsbereich in einem solchen Umschlaglager greifbar zu gestalten, wurden alle Teilnehmenden in vier Kleingruppen zu einer spannenden Tour über den gewaltigen Unternehmenskomplex eingeladen.

Nach dieser beeindruckenden Begegnung kam man zu einer gemeinsamen Feedbackrunde zusammen. Hier wurde von verschiedenen Möglichkeiten der Anstellung im Bereich des Umschlaglagers berichtet, sowohl als Aushilfe als auch in möglichen Ausbildungsverhältnissen, was für viele Teilnehmende sehr motivierend wirkte – das Interesse war auch hier sehr groß. Es gibt bereits Pläne für sich bald anschließende Praktika.

Der rundum gelungene Veranstaltungstag endete so mit vielen neuen Eindrücken für alle Betei-ligten und neuen Perspektiven für die Zukunft – dies gilt gleichermaßen für die Teilnehmenden wie auch für die Unternehmen.


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