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Ältere Nachrichten rund um das Netzwerk Lippe

Das Jobcenter Lippe hat schon vorzeitig die Option auf Verlängerung gezogen. Bis zum 31.10.2018 werden Erziehende mit Zuweisung vom Jobcenter weiterhin in Detmold und unserem Standort in Lemgo betreut. 

Das Projekt im Auftrag des Jobcenter Lippe, durchgeführt von der Projektfabrik Witten und der Netzwerk Lippe gGmbH probt seit Oktober 2016 und die Teilnehmenden freuen sich auf volle Zuschauerreihen!

 

Freikarten für den 11.03.2017 gibt es bei: a.bonn@netzwerk-lippe.de


Gemeinsam wird für die Theaterpremiere im März, die wieder im Sommertheater Detmold stattfinden wird, geprobt. Parallel dazu wird an der beruflichen Orientierung und an Bewerbungen für eine Ausbildungs- oder Berufsperspektive gearbeitet. Das Projekt wird erneut zusammen mit der Projektfabrik Witten im Auftrag des Jobcenter Lippe durchgeführt.



"In welchen Berufen kann ich in Deutschland arbeiten und welche Qualifikationen benötige ich hierfür? Welche Unternehmen gibt es eigentlich in meiner Region und womit beschäftigen sie sich? Gibt es Möglichkeiten für mich, eines Tages dort zu arbeiten?" Diese Fragen stellen sich viele geflüchtete Menschen auch im Kreis Lippe, so wie die an der Besichtigung teilnehmenden jungen Männer.

Viele von ihnen sind noch unter dreißig Jahre alt und kommen aus Afghanistan, Pakistan, Syrien, dem Iran, Syrien, Angola und Armenien. Sie sind fast ausschließlich im vergangenen Jahr nach Deutschland eingereist, viele besuchen derzeit einen vom Netzwerk Lippe in Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-West angebotenen Sprachkurs. Für sie alle habe es oberste Priorität, ihren Erwerb der deutschen Sprache weiter voranzutreiben, so die einhellige Meinung. Gleichzeitig wurde die sehr hohe Motivation der Teilnehmenden, in Deutschland möglichst schnell einer Beschäftigung nachzugehen, in den Gesprächen immer wieder deutlich

Carsten Füssel, technischer Geschäftsführer der Firma Brandt Kantentechnik aus Lemgo-Lieme, wies bei dem Besuch dann auch sehr eindrücklich auf die hohe Bedeutung der deutschen Spra-che in seinem Unternehmen hin. Die Unternehmensleitung betonte ebenso die hohen Qualifikationsanforderungen, machte allerdings auch Mut, eine Ausbildung bei vorhandenen Fähigkeiten sei für die Anwesenden bei ihnen selbstverständlich möglich. Es gebe zudem nach einer absolvierten Ausbildung diverse Potentiale ‚nach oben‘, beispielsweise ein aufbauendes Studium oder verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen. Viele der anwesenden Personen brächten bereits vielfältige Erfahrungen mit, die es zu nutzen gelte. Seien es berufliche Erfahrungen aus dem Herkunftsland oder die verschiedensten Sprachkenntnisse für den internationalen Vertrieb, dies seien für deutsche Unternehmen wichtige Potentiale, so Füssel. Nicht zuletzt wurde in der Darstellung des Unternehmens von Karsten Röger, Personalleiter bei Brandt Kantentechnik, den Geflüchteten anschaulich die finanziellen Seiten einer Beschäftigung nach einer qualifizierten Ausbildung erläutert. Nach den spannenden Ausführungen waren alle Teilnehmer sehr interessiert bei der Besichtigung des Werkes der hochtechnologisierten Produktionshalle. Es kamen die verschiedensten Fragen zum komplexen Fertigungsprozess der Holzverarbeitungsmaschinen auf. Einige werden sich nach der Besichtigung für ein Praktikum bewerben.

Mit dem gemieteten Bus ging es nach einem großen Dankeschön und dem persönlichen Hand-schlag aller Teilnehmer bei der Unternehmensleitung weiter zum zweiten Besichtigungstermin, dem Logistikunternehmen Dachser aus Bad Salzuflen. Die Gruppe wurde von Frau Loni Buchstäber-Steinke (Leiterin Human Ressources der Dachser-Niederlassung Bad Salzuflen), Herrn Lars Homann (Betriebsleitung), Herrn Bernd Focke (Personalbüro), Herrn Hannes Bensiek (Leitung Lagerbereich) begrüßt. Anschließend berichtete der Betriebsleiter vom weltweit tätigen Unternehmen, Herr Bensiek zeigte mit einem Kurzfilm den standardisierten, logistischen Prozess rund um einen Auftrag auf. Um den alltäglichen Tätigkeitsbereich in einem solchen Umschlaglager greifbar zu gestalten, wurden alle Teilnehmenden in vier Kleingruppen zu einer spannenden Tour über den gewaltigen Unternehmenskomplex eingeladen.

Nach dieser beeindruckenden Begegnung kam man zu einer gemeinsamen Feedbackrunde zusammen. Hier wurde von verschiedenen Möglichkeiten der Anstellung im Bereich des Umschlaglagers berichtet, sowohl als Aushilfe als auch in möglichen Ausbildungsverhältnissen, was für viele Teilnehmende sehr motivierend wirkte – das Interesse war auch hier sehr groß. Es gibt bereits Pläne für sich bald anschließende Praktika.

Der rundum gelungene Veranstaltungstag endete so mit vielen neuen Eindrücken für alle Betei-ligten und neuen Perspektiven für die Zukunft – dies gilt gleichermaßen für die Teilnehmenden wie auch für die Unternehmen.


Blick zurück nach vornJubiläumsfeier 20 Jahre Netzwerk Lippe

Moderator Thorsten Wagner entlockte Geschäftführer Thomas Jeckel einige Erfolgsgeheimnisse des Netzwerks Lippe.

20 Jahre Netzwerk Lippe - dieses Jubiläum haben mehr als 200 Weggefährten und Partner mit dem Netzwerk Lippe gefeiert. Zu den Gästen zählten Arbeitgeber, Bürgermeister und andere Akteure des Arbeitsmarktes. Sie alle erlebten im Detmolder Sommertheater ein abwechslungsreiches Programm mit einem Blick zurück, auf die Entwicklung des Netzwerks in den vergangenen 20 Jahren, und einem Blick nach vorn, auf die Aufgaben der Zukunft.

Lob für das Geburtstagskind gab es dabei reichlich. "Das Netzwerk Lippe ist ein riesiger Erfolgsfaktor für Lippe. Es hilft den Menschen und es hilft den Unternehmen", sagte Gastredner Prof. Gunther Olesch, Geschäftführer der Phoenix Contact GmbH & Co. KG in Blomberg. Vor allem bei der Personalvermittlung habe sich das Netzwerk als verlässlicher Partner erwiesen.

Die besondere Rolle des Netzwerk bei der Integration von Flüchtlingen und Langzeitarbeitslosen hob Landrat Axel Lehmann in seiner Begrüßung hervor. "Das Netzwerk ist ein unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur in Lippe."

Das sieht man auch in Düsseldorf so, betonte Roland Matzdorf. Der Abteilungsleiter im NRW-Arbeitsministerium skizzierte in seinem Vortrag Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik und bezeichnete den Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit und die Integration von Flüchtlingen als die Herausforderungen der Zukunft. Um beides anzugehen brauche es "regionale Treiber", wie es das Netzwerk Lippe einer ist.


„Gut Leben in Deutschland“ - Serie von drei Bürgerdialogen der Bundesregierung in Ostwestfalen-Lippe29.06.2015

Wie kann man Lebensqualität in Deutschland verbessern? Wo sind die Stellschrauben eines gelingenden Zusammenlebens aus der Sicht von Unternehmern, Migranten und Sozialwirtschaft? Diese Fragen wurden im Mai und Juni in drei Bürgerdialogen in Bielefeld, Detmold und Gütersloh diskutiert. Gemeinsam haben Verein BAJ e. V., Netzwerk Lippe gGmbH, Bertelsmann Stiftung und Initiative für Beschäftigung OWL e. V. die Bürgerdialoge am Standort OWL durchgeführt.

Funktionierende Verwaltung, Chancengleichheit, soziale Sicherheit, gute Arbeit und Bildung waren Themen des Bürgerdialogs am 16. Juni beim Netzwerk Lippe in Detmold. Dialogpartner waren hier Beschäftigte und Teilnehmende sozialer Träger am Standort OWL. Ein Teilnehmer brachte die Themen Arbeit und Chancengleichheit zusammen: „Alle Menschen, die arbeiten wollen, sollten Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten – und dies flexibel!“

Die Ergebnisse der Bürgerdialoge werden als Grundlage für einen Indikatorensatz verwendet, der es in Zukunft ermöglichen soll, Lebensqualität in Deutschland zu messen. Ein weiteres Ziel ist es, einen Aktionsplan aufstellen, in dem sich die Regierung konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität in Deutschland vornimmt.


AILA –Arbeit in Lippe für Asylsuchende und Flüchtlinge02.06.2015

AILA heißt der neue modellhafte Ansatz, mit dem die Agentur für Arbeit Detmold im Rahmen ihres Projektes Early Intervention NRW + , die Stadt Detmold und die Netzwerk Lippe gGmbH seit März bei neuankommenden Asylsuchenden und Flüchtlingen frühzeitig den Integrationsprozess anstoßen möchten. Ziel ist die Erfassung vorhandener Kompetenzen und Heranführung der Zielgruppe an den deutschen Arbeitsmarkt. Hier können neue Fachkräftepotentiale erschlossen werden. Das Projekt startete nun in der Stadt Detmold und soll sukzessive auf den Kreis Lippe ausgeweitet werden.

 

Frühzeitige Angebote schaffen statt langer Warteschleifen ist die Devise von AILA. In einem gemeinsamen Pressetermin zogen die beteiligten Akteure ein erstes Zwischenfazit, das positiv ausfällt. 50 Personen wurden bislang beraten. Das Netzwerk Lippe finanziert derzeit für 15 Personen einen Sprachkurs. Einige der Teilnehmenden, die größtenteils aus Syrien kommen, wurden in internationale Förderklassen am Berufskolleg vermittelt. Drei Personen konnten bereits durch Unterstützung der Agentur für Arbeit eine Beschäftigung aufnehmen.

Der Weg in Beschäftigung ist mitunter nicht immer kurzfristig zu erreichen, mittel- und langfristig erzielt man durch frühzeitige Angebote und Förderungen jedoch Erfolge, die sowohl dem Personenkreis zu Gute kommen als auch ein Gewinn für den deutschen Arbeitsmarkt sind.


Sprachcafés für Asylsuchende und Flüchtlinge auch in 201521.04.2014

Auch in diesem Jahr bietet das Netzwerk Lippe im Rahmen des Projekts Alpha OWL wieder an den Standorten Barntrup und Blomberg Sprachcafés als offenes Angebot und Orientierungspunkt für Menschen mit Flüchtlingshintergrund an. Sprachcafés bieten: Sozialen Austausch, Deutschtraining, Berufliche Orientierung, Unterstützung bei individuellen Fragen. Weitere Informationen können Sie auch unserem Infoblatt entnehmen.


Ehrenamtliche in Europa – Kampagne ‚Europe-face-to-face‘08.09.2014

Das Netzwerk Lippe hat im Rahmen des Projekts VERSO – Volunteers for European Employment die Kampagne ‚Europe-face-to-face‘ initiiert. In ganz Europa engagieren sich Ehrenamtliche, um andere Menschen zu unterstützen. Dabei helfen sie den Einstieg in eine neue Stelle zu finden oder erlangen durch ihre freiwillige Arbeit selbst zusätzliche Qualifikationen für den Arbeitsmarkt.

Auf unserer VERSO-Projekthomepage sind nun kurze Steckbriefe sowie digitale Postkarten weiterer Ehrenamtler mit Beschreibungen ihrer aktuellen Lebenssituation zu finden: 
http://verso.au.dk/europe-face-to-face/


Chancen und Herausforderungen der Integration in OWL27.03.2014

Im Dialog mit Thorsten Klute, Staatssekretär für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW

‚Arbeitsmarktpolitk und Integration‘ war das zentrale Thema der Diskussionsveranstaltung, zu der die Initiative für Beschäftigung OWL e.V. und die Netzwerk Lippe gGmbH eingeladen haben.

Das Ziel für OWL ist klar: Es gilt, die Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund für die Region zu erschließen und ihre Arbeitsmarktsituation zu verbessern.

Aktuelle Nachrichten

Das neue Theaterprojekt „Kreativ in den Beruf startet“!

Das Casting wurde am 26.09.2016 in den Räumen des Netzwerks Lippe veranstaltet und am 04.10.2016 geht es mit der neuen Gruppe im Hangar 21 los. >mehr

Asylsuchende in Lippe besuchen zwei regionale Unternehmen

Netzwerk Lippe gGmbH bietet 16 Menschen mit Fluchtgeschichte die Möglichkeit zwei erfolgreiche Unternehmen kennenzulernen. >mehr